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Zeit für den großen Wurf
Wir brauchen jetzt die Reform der Einkommensteuer/in Nachrichten /von IT AdministratorSteuerendspurt
Ausgaben sinnvoll planen/in Steuertipps /von IT AdministratorPflege-WG mindert Steuern
Aktueller Steuertipp/in Steuertipps /von René QuanteWer in eine Pflege-WG zieht, kann die Ausgaben für die Unterbringung als außergewöhnliche Belastungen absetzen. Das hat der Bundesfinanzhof in einem Fall entschieden, den wir als Musterverfahren unterstützt haben (VI R 40/20).
Unterhalt bei Vermögen des Unterhaltsempfängers
Steuer-Info 7/2024/in Nachrichten /von René QuanteDer BFH hat sich mit Urteil vom 29. Februar 2024, Az. VI R 21/21, dazu geäußert, unter welchen Voraussetzungen Unterhaltsleistungen als außergewöhnliche Belastungen von der Einkommensteuer abgezogen werden können. Demnach darf der Unterhaltsempfänger nicht mehr als 15.500 Euro sog. Schonvermögen besitzen. Dagegen müssen die monatlichen Unterhaltsleistungen nicht in die Vermögensberechnung einbezogen werden.
Amazon-Produkttester und das Finanzamt
Steuerfragebogen muss ausgefüllt werden/in Nachrichten /von René QuanteAmazon hat ein eigenes Programm für seine Kunden, die Produkte kostenlos zum Testen erhalten. Allerdings muss dafür nun ein Steuerfragebogen ausgefüllt werden. Grund ist eine Erweiterung der EU-Regelung zur Steuertransparenz.
Wohnungsüberlassung bei Trennung der Eheleute steuerlich absetzbar
BFH-Urteil gilt selbst bei gering vereinbartem Wohnvorteil/in Steuertipps /von René QuanteÜberlässt der geschiedene Ehepartner dem anderen Ehegatten eine Immobilie, die beiden gehört, zur alleinigen Nutzung, so kann der Mietwert des Miteigentumsanteil als Sonderausgabe berücksichtigt werden, wenn eine Unterhaltsvereinbarung vorliegt. In einem kürzlich veröffentlichten Fall hatte der Bundesfinanzhof entschieden (Az. X R 33/20 vom 29.06.2022), dass auch die überlassene Wohnung berücksichtigt werden kann.
Behindertengerechter Gartenumbau ist keine außergewöhnliche Belastung
Steuerabzug kommt aber als Handwerkerleistung in Betracht/in Steuertipps /von René QuanteDen Garten des selbstbewohnten Hauses behindertengerecht umzubauen, ist mitunter teuer. Doch die Kosten können nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs vom 26.10.2022 (Az. VI R 25/20) nicht als außergewöhnliche Belastung von der Einkommensteuer abgesetzt werden. Allerdings ist ein steuerlicher Abzug der Arbeitskosten nach § 35a EStG möglich.
Verpflegungspauschalen bei Dienstreisen ins Ausland ändern sich 2023
Pauschalen als Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben geltend machen/in Steuertipps /von René QuanteSteuerzahler, die beruflich bedingt viel im Ausland unterwegs sind, können Verpflegungspau-schalen als Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben geltend machen. Für das Jahr 2023 wurden die Beträge aktualisiert. Das hat die Finanzverwaltung bekanntgegeben.
110 Euro für Weihnachtsgeschenke und -feier je Beschäftigtem
Es weihnachtet wieder in den Firmen/in Steuertipps /von René QuanteFür die betriebliche Weihnachtsfeier und Geschenke für die Mitarbeiter gilt eine Höchstgrenze von 110 Euro je Beschäftigtem, damit die Aufwendungen steuerfrei bleiben. Eine Voraussetzung dafür ist es, dass sämtliche Mitarbeiter des Unternehmens, der Abteilung oder Filiale eingeladen wurden. Sogar wenn die Grenze überschritten wird, gelten steuerliche Besonderheiten.
Geht doch: Bundestag-Finanzausschuss beschließt Anpassungen
… vor allem eine Erhöhung der Homeoffice-Pauschale / BdSt zum Jahressteuergesetz 2022/in Nachrichten /von René QuanteDas Jahressteuergesetz 2022 (JStG 2022) steht kurz vor seinem Beschluss durch den Bundestag. Umso erfreulicher ist es, dass der Finanzausschuss auf BdSt-Vorschläge eingegangen ist und das JStG 2022 an für uns Steuerzahler wichtigen Stellen nachgebessert hat. Dennoch bleibt der BdSt weiter am Ball, zum Beispiel bei der Änderung des Bewertungsgesetzes.
Lohnsteuerfreibeträge jetzt beantragen
Monatliches Nettoeinkommen kann höher ausfallen/in Steuertipps /von René QuanteWer hohe Werbungskosten hat, z. B. aufgrund von weiten Fahrtwegen zur Arbeit, kann diese bereits im monatlichen Lohnsteuerabzug berücksichtigen. Dafür muss ein Freibetrag beim Finanzamt beantragt werden. Für den Veranlagungszeitraum 2022 kann das Lohnsteuer-Ermäßigungsverfahren noch bis spätestens 30. November 2022 beim Finanzamt per Antrag gestellt werden – danach kann eine Steuerermäßigung nur noch im Rahmen einer Einkommensteuererklärung 2022 berücksichtigt werden.
Unangekündigte Wohnungsbesichtigung durch Finanzamt ist rechtswidrig
BFH: Zustimmung des Betroffenen heilt Grundrechtseingriff nicht/in Steuertipps /von René QuanteEine selbstständige Unternehmensberaterin veranlagte zum ersten Mal in ihrer Einkommensteuererklärung ein häusliches Arbeitszimmer. Obwohl sie gegenüber ihrem Finanzamt mitwirkte, kam ein Steuerfahnder unangekündigt zur Wohnungsbesichtigung. Diese ist rechtswidrig, entschied der Bundesfinanzhof (Urteil vom 12.07.2022, Az. VIII R 8/19).
Fälligkeitserfordernis bei regelmäßig wiederkehrenden Einnahmen und Ausgaben
Bundesfinanzhof zeichnet seine Rechtsprechung fort/in Steuertipps /von René QuanteÜber die Zuordnung von regelmäßig wiederkehrenden Einnahmen und Ausgaben entschied der Bundesfinanzhof (BFH). In früheren Urteilen hatte der BFH bereits entschieden, dass ein Zeitraum von zehn Tagen vor oder nach Jahresende berücksichtigt werden könne.
Kriegsfolgen: Finanzverwaltung gewährt steuerliche Erleichterungen
Unter anderem Vorauszahlung herabsetzen und zinslose Stundungen möglich/in Steuertipps /von René QuanteBürger und Betriebe, die durch den Ukraine-Krieg und seinen Sanktionen hinreichend negativ wirtschaftlich betroffen sind, können bis Ende März 2023 auf steuerliche Erleichterungen in Form von geringeren Vorauszahlungen oder zinslosen Stundungen hoffen. Diese sind bei dem zuständigen Finanzamt zu beantragen.
Energiepreispauschale bei Minijobs und kurzfristig Beschäftigte
Auf die Variante kommt es an / Neuer BdSt-Info-Service/in Steuertipps /von René QuanteIm September soll von Arbeitgebern die Energiepreispauschale ausgezahlt werden. Jedoch entstehen viele Fragen rund um die Minijobs und kurzfristigen Beschäftigungen. Dabei kann es zu unterschiedlichen Fallvarianten kommen. Arbeitgeber müssen darauf achten, welche Variante vorliegt. Der Steuerzahlerbund erklärt, worauf es ankommt.
Höherer Sachbezug, aber verschärfte Regelung für Tankgutscheine
50 Euro je Monat als einkommensteuerfreier Sachbezug/in Steuertipps /von René QuanteSeit diesem Jahr liegt die Sachbezugsgrenze bei 50 Euro pro Monat. Allerdings wurden die Regelungen verschärft worden. Bemerkbar macht sich dies beispielsweise an den beliebten Tankgutscheinen, die Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern gewähren, damit diese mehr Netto vom Brutto haben. Der BdSt informiert, was sich geändert hat.
Kennzahl für Energiepreispauschale bekanntgegeben
Neues Muster für die Lohnsteuer-Anmeldung 2022/in Steuertipps /von René QuanteArbeitnehmer erhalten in diesem Herbst eine Energiepreispauschale in Höhe von 300 Euro, die zu versteuern ist. Das Bundesfinanzministerium hat nun in seinem Muster für die Lohnsteuer-Anmeldung 2022 die zugehörige Kennfziffer bekanntgegeben.
Steuerentlastungen 2022 – Entlastungen wurden beschlossen
Arbeitnehmer müssen mitunter selbst aktiv werden/in Steuertipps /von René QuanteDie Preise für Heizöl, Gas, Treibstoff und Strom sind in den vergangenen Monaten drastisch gestiegen. Um Entlastung zu schaffen, einigte sich die Bundesregierung auf ein Maßnahmenpaket mit Entlastungen, die nun auch in Kraft getreten sind und zur Wirkung gelangen. Unter anderem steigen der Grundfreibetrag und die Werbungskostenpauschale, die steuerliche Homeoffice-Regelung wurde bis Ende 2022 verlängert.
Neue Vorläufigkeit zur Verlustverrechnungsbeschränkung von Aktien
Steuerzahler muss nicht mehr in jedem Fall Einspruch gegen Steuerbescheid einlegen/in Steuertipps /von René QuanteBislang können Aktienverluste nur mit Aktiengewinnen steuermindernd verrechnet werden. Ob diese Praxis verfassungskonform ist, prüft das Bundesverfassungsgericht auf Bitten des Bundesfinanzhofs. Durch ein BMF-Schreiben müssen betroffene Steuerzahler ab sofort in solchen Fällen keinen Einspruch mehr gegen ihren Steuerbescheid einlegen, es erging ein Vorläufigkeitsvermerk.
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