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Schein-Ausreden der Ampel-Koalition gegen die Abschaffung der Ausbaubeiträge

Beitrags-Aus wäre für Rheinland-Pfalz machbar und finanzierbar

Nordrhein-Westfalen hat die Straßenausbaubeiträge endgültig abgeschafft. Damit ist Rheinland-Pfalz das letzte Bundesland, das seine Kommunen dazu zwingt, die umstrittenen Beiträge zu erheben. In allen anderen Bundesländern gibt es keine Ausbaubeiträge oder den Kommunen ist die Erhebung zumindest freigestellt. Doch die Ampel-Koalition in Rheinland-Pfalz hat kein Einsehen und will an dem Zwangs-Sonderopfer festhalten – mit einer Vielzahl von Schein-Ausreden, über die selbst die Parteikollegen von SPD, Grünen und FDP aus anderen Bundesländern nur lachen würden.

Rheinland-Pfalz ist das letzte Reservat für verpflichtende Straßenausbaubeiträge

Wann kommt das Aus für die Wiederkehrenden Beiträge?

Nordrhein-Westfalen hat die Straßenausbaubeiträge endgültig abgeschafft. Damit ist Rheinland-Pfalz das letzte Bundesland, das seine Kommunen dazu zwingt, die umstrittenen Ausbaubeiträge zu erheben. In allen anderen Bundesländern gibt es keine Straßenausbaubeiträge oder den Kommunen ist die Erhebung zumindest freigestellt. Die Verbände-Allianz aus Steuerzahlerbund, Haus & Grund und dem Verband Wohneigentum bekräftigt daher ihre Abschaffungs-Forderung für Rheinland-Pfalz.

Teure WKB-Einführung in Koblenz

Stadt zahlt mehr als 600.000 Euro

Wiederkehrende Beiträge für den Straßenausbau sind teuer. Sie sind teuer für die Bürger, weil ihr Kostenanteil regelmäßig höher ist als bei einmaligen Beiträgen. Und ihre Einführung ist teuer für die Kommunen. Die Stadt Koblenz zahlt rund 630.000 Euro, um die neue Beitragsform rechtssicher einzuführen. Straßenausbaubeiträge sind also teuer – für Bürger und Kommunen.

Wiederkehrende Beiträge sind teurer für die Bürger

Verbände-Allianz bekräftigt Abschaffungs-Forderung

Mit dem schrittweisen Umstieg von einmaligen Straßenausbaubeiträgen auf wiederkehrende Beiträge wollte die Ampel-Koalition die Bürger in Rheinland-Pfalz finanziell entlasten. Dass das Gegenteil der Fall wäre, davor warnte die Verbände-Allianz aus Steuerzahlerbund, Haus & Grund und dem Verband Wohneigentum bereits im Jahr 2020. Nun bestätigt das auch die Staatskanzlei in einer großen Anfrage – den Bürgern wird mit wiederkehrenden Beiträgen tiefer in die Tasche gegriffen. Rheinland-Pfalz sollte seinen Sonderweg der verpflichtenden Ausbaubeiträge endlich beenden und diese ersatzlos abschaffen.

Erschließungsbeiträge verjähren nach 20 Jahren

Mehr Rechtssicherheit für Immobilieneigentümer

Auf 20 Jahre hat der rheinland-pfälzische Landtag die Festsetzungsfrist von Beiträgen begrenzt. Die Frist beginnt nach Ablauf des Jahres, in dem die Vorteilslage eintrat. Bedeutend ist diese Änderung im Kommunalabgabengesetz vor allem für Erschließungsbeiträge und Straßenausbaubeiträge. Die Gesetzesänderung wurde vom Bundesverfassungsgericht verlangt.

Wiederkehrende Beiträge werden richtig teuer

Landtags-Gutachten widerlegt Märchen einer Entlastung

Der wissenschaftliche Dienst des Landtages hat ein Gutachten zur Reform der Straßenausbaubeiträge erstellt. Darin wird die Warnung der Verbände-Allianz vor einer höheren Gesamtbelastung der Anlieger durch wiederkehrende Beiträge bestätigt. So wird prognostiziert, dass der Gemeindeanteil durch die Reform drastisch sinken wird – das widerlegt das Märchen der Ampel-Koalition, dass ihre Reform die Anlieger entlasten würde. Die Verbände-Allianz sieht sich daher in ihrer Forderung nach einem kompletten Beitrags-Aus bestätigt.

Zweibrücken: Abwarten, Tee trinken und abkassieren

Jahrelange Untätigkeit der Stadt kommt Anlieger teuer zu stehen

In Zweibrücken werden wiederkehrende Straßenausbaubeiträge (WKB) erhoben. Doch die sollen massiv steigen – auf bis zu rund 2,30 Euro pro Quadratmeter gewichteter (!) Grundstücksfläche, so laut Presse. Schnell sind das jährlich vierstellige Summen! Die Gründe für die Steigerung gibt der Oberbürgermeister in den Medien freimütig kund: Die Stadt habe die Straßen jahrzehntelang vernachlässigt! Aber ist es gerecht, die Bürger dafür extra stark zur Kasse zu bitten?

„Ampel-Steuer“ – das wird teuer

Verbände-Allianz warnt vor deutlicher Mehrbelastung

Mit der landesweit flächendeckenden Einführung von wiederkehrenden Beiträgen (WKB) in Rheinland-Pfalz wird es für viele Bürger teurer, da einmalige Straßenausbaubeiträge mittelfristig nicht so hoch sind wie jährlich zu zahlende WKB. Deshalb bezeichnet die Verbände-Allianz gegen Straßenausbaubeiträge, ihr gehören der Steuerzahlerbund RLP, Haus & Grund RLP und der Verband Wohneigentum RLP an, die teuren und verwaltungsintensiven WKB als „Ampel-Steuer“.

Ampel-Fraktionen wollen Ausbaubeiträge nicht abschaffen

Der Steuerzahlerbund kämpft weiter

In einem Positionspapier, zwei Stellungnahmen, unzähligen Interviews und mit Presse- und Öffentlichkeitsarbeit hat der Steuerzahlerbund Rheinland-Pfalz sich gegen die ungerechten Straßenausbaubeiträge stark gemacht. Doch wollen die Ampel-Fraktionen aus SPD, FDP und Grüne die Ausbaubeiträge beibehalten. Am Beispiel Mainz zeigt der BdSt in einer Expertenanhörung des Innenausschusses auf, wie verwaltungslastig die Beitragserhebung ist.

Podiumsdiskussion zu Straßenausbaubeiträgen

Abgabenpolitik

Steuerzahlerbund, die IHK Rheinhessen und Haus & Grund Rheinland-Pfalz hielten mit den Mainzer Kommunalpolitikern eine vielbesuchte Podiumsdiskussion zu den ungerechten Straßenausbaubeiträgen ab. In Mainz werden wiederkehrende Beiträge erhoben – und das mitunter nicht zu knapp. Es diskutierten Vertreter von CDU, SPD, FDP und Grünen; das Schlusswort hielt BdSt-Präsident Rainer Brüderle.