Beiträge

Grenzkommunen zu Luxemburg haben höhere Hebesätze

Luxemburg muss Ausgleichszahlungen leisten

Rund 40.000 Pendler leben in Rheinland-Pfalz, aber arbeiten in Luxemburg. Ihre Einkommensteuer entrichten sie grundsätzlich an das Großherzogtum mit der Folge, dass den deutschen Wohnorten Einnahmen fehlen. Mittel für die Infrastruktur wie Schulen und Kindergärten müssen die Gemeinden dennoch aufwenden. Eine aktuelle BdSt-Untersuchung zeigt, dass die Realsteuer-Hebesätze der grenznahen Städte und Gemeinden mitunter deutlich über dem Landesdurchschnitt liegen. Daher fordert der Steuerzahlerbund luxemburgische Ausgleichszahlungen an deutsche Kommunen – nach dem Vorbild Belgiens.

Grenznahe Kommunen brauchen finanziellen Ausgleich für Pendler

Petition und ausgelaufene Corona-Regelung fachen Debatte an

In Luxemburg hat eine Petition in Rekordzeit die notwendige Anzahl an Unterschriften erreicht. Es geht darum, die Anzahl der Tage, in denen Luxemburg-Pendler von zuhause aus arbeiten dürfen, drastisch zu erhöhen. Für grenznahe deutsche Kommunen ergäben sich daraus finanzielle Nachteile. Ihnen gingen Anteile an der Einkommensteuer verloren. Als Lösung plädiert der BdSt für Ausgleichszahlungen des Großherzogtums zugunsten deutscher Städte und Gemeinden.

Grenzpendler: Vereinbarungen mit Benelux-Staaten und Frankreich enden

Mit dem 30. Juni 2022 ist Schluss mit den Corona-Sonderregelungen

Zu Beginn der Corona-Krise vereinbarte Deutschland mit mehreren Nachbarländern Vereinbarungen, durch die coronabedingte Homeoffice-Tage für Grenzpendler steuerlich ohne Nachteile gestellt wurden. Diese Regelungen zwischen Deutschland und Luxemburg sowie zwischen Deutschland und Belgien sowie mit den Niederlanden und Frankreich laufen zum 30. Juni 2022 aus, teilte nun das Bundesfinanzministerium in vier Schreiben mit.

Soll Luxemburg für Grenzgänger zahlen?

Fehlende Einkommensteuern der Pendler bereiten Kommunen große Probleme

Rund 22.000 Grenzpendler, die in Trier und im Kreis Trier-Saarburg wohnen, arbeiten in Luxemburg. Ihre Einkommensteuer und Sozialabgaben entrichten sie jedoch im Nachbarland. Dadurch fehlen der öffentlichen Hand auf deutscher Seite jährlich mehrere Millionen Euro, beklagen u. a. der Trierer Oberbürgermeister Wolfgang Leibe und Landrat Günther Schartz in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie fordern Ausgleichszahlungen durch Luxemburg.