Beiträge

Corona-Bonus bis 31. März 2022 verlängert

Freibetrag für gesamten Zeitraum bleibt bei 1.500 Euro

Abermals wurde der Zeitraum verlängert, in dem Arbeitgeber ihren Mitarbeitern steuer- und abgabenfrei den Corona-Bonus auszahlen können. Bis zum 31. März 2022 wurde der Zeitraum gestreckt. Jedoch hat sich nichts an der Maximalsumme von 1.500 Euro geändert, die einmalig für den gesamten Zeitraum gilt.

Absetzbarkeit von Sachspenden wegen Corona-Krise erleichtert

Umsatzsteuer entfällt vorübergehend bei Spenden

Viele Einzelhändler bleiben aktuell auf ihrer Saisonware sitzen. Denn der Lockdown hält an und trübt vielerorts die Kauflaune. Die teils unverkäufliche Ware würden einige Unternehmer gern spenden. Doch das ist oft teurer, als sie zu vernichten. Nach breiter Kritik hat die Politik nun reagiert. Vorübergehend verzichtet der Fiskus auf die Umsatzsteuer für gespendete Saisonware – unter Bedingungen.

Reduzierung der Gewerberaummiete wegen Corona

Neuer Info-Service des Steuerzahlerbundes

Viele Geschäfte und Restaurants sind aufgrund der Corona -Pandemie geschlossen. Dennoch läuft die Miete weiter. Müssen Unternehmer, die wegen Corona schließen mussten, die volle Gewerbemiete zahlen? Ein neues Gesetz und aktuelle Gerichtsentscheidungen geben eine Orientierung. Welche Möglichkeiten Mieter und Vermieter während der Krise haben, erfahren Sie in diesem Info -Service.

Aktion Frühjahrsputz 2021

BdSt kehrt 30 Mrd. Euro aus Bundeshaushalt aus

Ganz im Zeichen der Corona-Krise steht die BdSt-Aktion Frühjahrsputz 2021. Wie jedes Jahr hat der Steuerzahlerbund den Bundeshaushalt nach Sparpotential durchforstet. An 30 Beispielen, für die 30 Mrd. Euro Steuergeld draufgehen, zeigt der BdSt auf: Sparen ist in der Krise möglich und sinnvoll. Denn manche Sachen braucht kein Mensch. Neben dem großen „Kehraus“ gegen Verschwendung hat der BdSt den Bundeshaushalt gründlich analysiert. Dabei wird deutlich: Schon vor der Krise stand es um die Bundesfinanzen längst nicht so gut, wie es die Überschüsse haben scheinen lassen. Tatsächlich fielen der Bundesregierung die guten Haushaltsergebnisse ohne eigenes Zutun zu. Durch die Corona-Pandemie müssen nun strukturelle Änderungen her, um künftige Defizite zu vermeiden.

Bei Leerstand kann Grundsteuer erlassen werden

Auf Antrag gibt es Geld zurück

Besonders in der Corona-Krise mehren sich Leerstände von Immobilien oder Mietzahlungen bleiben aus. Stehen zur Vermietung bestimmte Räumlichkeiten ohne Verschulden des Eigentümers leer ein, kann dieser einen Grundsteuer-Erlass beantragen. Dazu haben sie Zeit bis Ende März. Beizufügen sind Nachweise, aus denen die Vermietungsbemühungen hervorgehen.

Kommunaler Saldo 2020 überraschend positiv

Corona-Hilfen von Bund und Land entscheidend für das Plus

Obwohl die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Gewerbesteuereinnahmen immens sind, verzeichneten alle rheinland-pfälzischen Kommunen zusammengenommen im Jahr 2020 einen positiven Saldo. Grund dafür sind die Finanzhilfen von Land und Bund von über einer Mrd. Euro. Allerdings kämpften noch immer 40 Prozent der Kommunen mit Haushaltsdefiziten, besonders negativ betroffen sind die kreisfreien Städte und viele Ortsgemeinden. Es besteht sowohl auf Bundes- und Landesebene als auch bei den Kommunen dringender Handlungsbedarf.

Drittes Corona-Steuerhilfegesetz beschlossen

Entlastungen für Familien, Gaststätten und Unternehmen

Auch 2021 wird Familien mit Kindern ein Bonus ausgezahlt: 150 Euro. Und Gaststätten dürfen weiterhin Speisen zu dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent anbieten. Auch Unternehmen profitieren durch einen auf bis zu 20 Mio. Euro erhöhten Verlustrücktrag für 2020 und 2021. Ziel des Dritten Corona-Steuerhilfegesetzes ist es, die wirtschaftlichen Belastungen der Corona-Krise zu mildern.

Steuererklärung: Finanzämter starten im März mit der Bearbeitung

Wer Kurzarbeitergeld bekommen hat, muss jetzt tätig werden!

Im März beginnen die Finanzämter mit der Bearbeitung der Steuererklärungen für das Jahr 2020. Aufgrund von Corona müssen mehr Steuerzahler als üblich eine Einkommensteuererklärung abgeben. Wer nämlich Kurzarbeitergeld, Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz oder steuerfreie Zuschüsse vom Arbeitgeber erhalten hat, ist verpflichtet, für das Jahr eine Einkommensteuererklärung abzugeben.

Rückkehr zu geordneten Staatsfinanzen

BdSt zu aktuellen Zahlen aus dem Statistischen Bundesamt

Coronabedingt erzielte der Bund im Jahr 2020 ein Fast-Rekord-Defizit von knapp 140 Mrd. Euro. Während Bundesfinanzminister Olaf Scholz behauptet, dass wir uns das leisten könnten, hält der Steuerzahlerbund dagegen. Die extrem hohe Neuverschuldung darf sich nicht wiederholen.

„Neustarthilfe“ von bis zu 7.500 Euro für Soloselbständige

Beantragung ab sofort möglich

Soloselbständigen ist es möglich, durch die „Neustarthilfe“ bis zu 7.500 Euro zu erhalten. Voraussetzung ist u. a. ein Umsatzrückgang im Vergleich zum Jahr 2019. Jedoch müssen unter Umständen die Hilfen zurückgezahlt werden. Ab heute können Anträge auf die Hilfsgelder gestellt werden.

Subventionsbremse für Regionalflughäfen

Standorte konsolidieren oder ggf. schließen

Zum morgigen Flughafengipfel appelliert der Steuerzahlerbund, dass Regionalflughäfen keine weiteren Zuschüsse erhalten sollen. Die überwiegende Mehrzahl der Regionalflughäfen hatte schon vor der Corona-Krise erhebliche Defizite. Zwar verschärft Corona die Probleme, hat sie aber nicht ausgelöst. Entsprechend hilft es nicht, noch mehr Steuergeld in marode Flughäfen zu pumpen, sondern strukturelle Reformen durchzuführen.

Immer mehr FFP2-Masken sollen verteilt werden

Versucht die Regierung nun, die Kosten im Zaum zu halten?

Die Bundesregierung verteilt FFP2-Masken an fast die Hälfte der Bevölkerung. Für die Empfänger sind die Masken zunächst kostenlos, für den Steuerzahler (und damit auch Masken-Empfänger) jedoch nicht: Mit bis zu 6 Euro pro Maske ist die Verteilung teuer. Eine BdSt-Analyse zeigt auf, wie die Masken effizienter und günstiger hätten verteilt werden können.

Landeshaushalt 2020 schließt mit Milliarden-Defizit ab

Schwarze Null wäre möglich gewesen

Die Corona-Krise stürzte Rheinland-Pfalz im Jahr 2020 in eine massive Neuverschuldung. Rund 1,3 Mrd. Euro betrug das Defizit im rheinland-pfälzischen Landeshaushalt. Geplant war zuletzt, fast 3,5 Mrd. Euro Kredite aufzunehmen. Der Steuerzahlerbund kritisiert den fehlenden Willen zur schwarzen Null – und erinnert daran, wie sie hätte erreicht werden können.

Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung für 2021 herabsetzen

Antragsfrist beim Finanzamt ist der 31. März 2021

Die Corona-Krise gefährdet die Liquidität von Unternehmen. Betroffene Betriebe durften daher 2020 ihre Umsatzsteuer-Sondervorauszahlungen kürzen – auf bis zu null Euro. Auch für das Jahr 2021 erhalten Unternehmen nun die Möglichkeit, bei ihrem Finanzamt eine Herabsetzung zu beantragen. Bis zum 31. März 2021 muss der Antrag eingegangen sein.

Homeoffice bei der Steuer absetzen

Werbungskostenpauschale muss berücksichtigt werden

Bislang konnten die Kosten für das Arbeiten von Zuhause aus nur dann steuerlich geltend gemacht werden, wenn man über ein eigenes Arbeitszimmer verfügt. Im Corona-Jahr 2020 hat sich dies geändert. Dank der „Homeoffice-Pauschale“ können nun 5 Euro pro Heimarbeitstag abgesetzt werden – und zwar als Werbungskosten. Zunächst ist diese Regelung auf die Einkommensteuer-Erklärungen 2020 und 2021 begrenzt. Für BdSt-Mitglieder ist ein exklusiver Info-Service zum Thema verfügbar.

BdSt-Erfolg: Corona-Pauschale für Homeoffice beschlossen

Jahressteuergesetz wurde um wichtige Punkte ergänzt

Dafür hat sich der Steuerzahlerbund stark gemacht: Mit der Homeoffice-Pauschale werden Arbeitnehmer, die von zuhause aus arbeiten, finanziell entlastet. Der BdSt rechnet drei typische Fälle vor, was die Ersparnis in der Steuererklärung bringt.

Verlängerung der Steuererklärungsfristen: Das ist zu kurz!

Steuerberater brauchen coronabedingt mehr Zeit

Wenn die Steuererklärung über einen Steuerberater eingereicht wird, verlängert sich die Abgabefrist – für die Einkommensteuer 2019 endet sie am 31. März 2021. Damit ist sie nur um einen Monat länger als regulär, was in Anbetracht der Corona-Krise unangemessen kurz ist. Denn viele Corona-Hilfen bedürfen eines Steuerberaters, so dass diese besonders viel zu tun haben.

Das ist eine Politik der maximalen Verschuldung!

Bund der Steuerzahler kritisiert den Bundeshaushalt 2021

Neue Schulden in Rekordhöhe, bereits heute ersichtliche Finanzierungslücken in künftigen Haushalten und desaströse Aussichten für die Sozialversicherungen: Das Coronavirus wirbelt den Bundeshaushalt ordentlich durcheinander. Ob Manöver zum Bundestags-Wahlkampf im Herbst 2021 oder nicht: Bundesfinanzminister Scholz hat weiterhin die Spendierhosen an. Der BdSt fordert zu prüfen, welche Ausgaben entbehrlich sind.

Nein zum Corona-Soli

Kein Wortbruch gegenüber den Steuerzahlern

Die Ministerpräsidenten der SPD-geführten Bundesländer haben laut Presse die Einführung eines Corona-Soli vorgeschlagen, um eine steuerfinanzierte Stabilisierung der Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung zu erreichen. Das kritisiert der Steuerzahlerbund scharf. Nachdem der Einheits-Soli zumindest für den Großteil der Bürger in 2021 ausläuft, braucht es keine neue Mogelpackung zur erhöhten Abgabenbelastung. Rheinland-Pfalz sollte sich klar gegen diese Idee positionieren.

Wir fordern: Homeoffice besser anerkennen

Arbeitnehmer dürfen bei der Steuer nicht benachteiligt werden!

Das häusliche Arbeitszimmer darf regelmäßig nur dann von der Einkommensteuer abgesetzt werden, wenn es in einem eigenen Raum untergebracht ist. Hingegen werden Arbeitsecken im Wohnzimmer oder der Küchentisch nicht anerkannt. Dadurch haben Arbeitnehmer in kleinen Wohnungen einen steuerlichen Nachteil gegenüber denjenigen, die sich entsprechende große Immobilien leisten können. Sozial gerecht ist das nicht – und durch die Corona-Pandemie ist das Problem in diesem Jahr größer denn je! Daher plädiert der Steuerzahlerbund für eine Verbesserung noch in diesem Jahr.