Kein Schwarz-Rot beim rheinland-pfälzischen Lotto
Erfolg des BdSt Rheinland-Pfalz
Wenn die Landesregierung nach einer Wahl wechselt, werden oft die Köpfe auf finanziell lukrativen Positionen ausgetauscht. So auch in Rheinland-Pfalz nach dem Wahlsieg der CDU über die bis dato SPD-geführte Ampel-Koalition.
Der Blick fiel schnell auf Lotto Rheinland-Pfalz, welches ein mehrheitlich in Landesbesitz befindliches Unternehmen ist. Die Lotto-Gesellschaft wurde über ein Jahrzehnt lang von einem Geschäftsführer mit SPD-Parteibuch alleine geführt, welcher ein Jahresgehalt von rund 200.000 Euro bezog. Nach der Wahl sollte die Position an einen Abgeordneten der CDU gehen. Aber Überraschung: Aufgrund der neuen CDU-SPD-Koalition sollte bei der Lotto-Gesellschaft eine schwarz-rote Doppelspitze mit zwei gut dotierten Geschäftsführern installiert werden.
Gegen diesen Plan machte der BdSt Rheinland-Pfalz Mitte 2026 sofort in den Medien mobil. Denn organisatorisch notwendig waren zwei Geschäftsführer nicht, das hatte der SPD-Vorgänger mit seiner Arbeit jahrelang bewiesen. Insofern ging es hier offenbar nur um das Schaffen einer teuren Versorgungsstelle aus parteipolitischen Gründen. Die öffentliche Entrüstung wuchs und nur wenige Tage später erklärte der auserkorene SPD-Abgeordnete den Verzicht auf den Geschäftsführerposten. Es bleibt nun bei einem Lotto-Geschäftsführer.
Bildquelle: © Pixabay/JOERG-DESIGN
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