Finanzminister erzählt Unfug
Störung des wirtschaftlichen Gleichgewichts liegt nicht vor 
Quelle: Bericht Landesrechnungshof 2011 Die von Kühl gemachte Darstellung sei auch deshalb unhaltbar, weil die nordrhein-westfälische Landesregierung mit genau dieser und als absurd zu bezeichnenden Argumentation eine krachende Niederlage vor dem Verfassungsgerichtshof in Düsseldorf erlitten habe und den dortigen Landeshaushalt wegen Überschreitung der Kreditobergrenze als verfassungswidrig um die Ohren geschlagen bekommen habe. Die Äußerung Kühls vom angeblich gestörten Gleichgewicht der Wirtschaft sei geradezu bizarr, wenn man weiß, dass ausgerechnet für das Formel-1-Rennen auf dem Nürburgring am kommenden Sonntag – so mir nichts, dir nichts – 13 Millionen Euro zur höheren Volksbelustigung verschwendet werden. „Im Übrigen“, so Winkel, „soll Herr Kühl endlich seine Blockadehaltung aufgeben und im Kabinett für einen schnelleren Abbau der Neuverschuldung eintreten.“


